Steine, die erzählen — vom romanischen Turm bis zur Stele am Wegrand.
Der Vorgängerbau, der Heiligen Margareta geweiht, wird um 1150 angenommen. Ein Bischof von Münster bestätigte, dass diese Kirche dem 1185 gegründeten Kloster Marienfeld geschenkt worden sei. Nach der Reformation um 1570 wurde die Gemeinde evangelisch. Der Turm prägt bis heute die Silhouette des Dorfes.
Evangelische Kirche. Der Turm über der Ortsmitte — Wahrzeichen und Ankerpunkt des Stelenpfads (Tafel 27).
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Der Innenraum. Schlicht und hell — Ausdruck der evangelischen Tradition der Gemeinde.
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Die Orgel. Sie trägt den Gemeindegesang seit Generationen.
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Jedes dieser Gebäude erzählt ein Stück Ortsgeschichte — viele davon sind Stationen des Stelenpfads.
Maria Königin. Die katholische Kirche — jüngeres Gotteshaus und Zeichen der gewachsenen konfessionellen Vielfalt (Tafel 28).
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Die Holtkämperei. Einer der ältesten dokumentierten Höfe des Kirchspiels (Tafel 14).
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Osthus-Hof. Fachwerk-Deele von 1849, eines der 16 eingetragenen Baudenkmäler im Ortskern (A 069).
Foto: Ath, Wikimedia Commons (CC0)
Das Kriegerdenkmal. Es erinnert an die Gefallenen des Ortes (Tafel 25).
Foto: Andreas Kämpf
Der Bahnhof. Mit der Eisenbahn kam im 19. Jahrhundert die Verbindung zur Welt.
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Bürgerliche Villa. Zeugnis des wirtschaftlichen Aufschwungs im späten 19. / frühen 20. Jahrhundert.
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Das Heimathaus. Die Holtkämperei An der Lutter 1 (siehe oben) dient dem Dorf- und Heimatverein heute als Vereins- und Ausstellungshaus — hier bewahrt er die Geschichte des Ortes.
Foto: Henrich Schröder
Feuerwehrmuseum Ortmeier. Im Gasthaus „Zur Linde" (Isselhorster Kirchplatz 5) richtete Rolf Ortmeier 1999 im ehemaligen Lebensmittelladen ein privates Feuerwehrmuseum mit Museumscafé ein — über 40.000 Exponate aus 200 Jahren, das einzige seiner Art im Kreis Gütersloh.
Foto: Andreas Kämpf
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16 eingetragene Baudenkmäler stehen im Ortskern unter Schutz — vom Fachwerkhof von 1623 bis zum Bahnhof von 1892. Die Nummern verweisen auf die amtliche Denkmalliste der Stadt Gütersloh.
Quelle: Amtliche Denkmalliste der Stadt Gütersloh; LWL-GeodatenKultur (lwl.org/geodatenkultur). Datierung des Kirchturms dendrochronologisch 1545.
Der Dorf- und Heimatverein Isselhorst — heute unter Vorsitz von Hans-Walter Schomann — hat im historischen Ortskern 29 nummerierte Stelen errichtet; initiiert wurden sie vom damaligen Vorsitzenden Siegfried Kornfeld. Jede rund 250 kg schwere Säule trägt hinter Verbundsicherheitsglas Texte, historische Bilder und einen QR-Code. Wer den Weg abläuft, erkennt an jeder Station, was hier einmal stand — Schulen, Mühlen, Werkstätten, Wirtshäuser. Ein begehbarer Geschichtsunterricht.
Bildung im alten Dorf
Ausschank und Brennerei
frühe Industrie
Textilgewerbe
Dorfwirtschaft
Wasser- und Windkraft
Turnverein & Feuerwehr
Reise und Rast
Handwerk
Nachrichtenwesen
Versorgung
Flur- und Grenzstein
Holzhandwerk
alter Hof
Zoll und Weg
Landwirtschaft
Territorialgeschichte
Müllerei in Hollen
Dorfwirtschaft
die fünf Ortschaften
Baukultur
Wandtafel
heute Markus T
Bildung in Niehorst
Gedenken
der Bach des Dorfes
Wandtafel
Wandtafel
letzte Ruhe
Vollständige Tafel-Texte und Bilder: heimatverein-isselhorst.de/stelen
Eigene Aufnahmen zu einigen Stationen des Stelenpfads.
Tafel 12 — Der Janstein. Flur- und Grenzstein, erinnert an Jan „den Friedfertigen“, Graf von Ravensberg (1511–1539).
Foto: Andreas Kämpf
Tafel 19 — Gaststätte Zur Linde. Güterslohs älteste Gaststätte, seit 2023 unter neuer Führung.
Foto: Andreas Kämpf
Tafel 22 — Das Elmendörfer Faß. Reich geschnitztes Erinnerungsstück der Brennerfamilie Elmendorf.
Foto: Andreas Kämpf
Tafel 23 — Brennerei Elmendorf. Das Brennereigelände beherbergt heute die Brillenmanufaktur Markus T.
Foto: Andreas Kämpf
Tafel 26 — Die Lutter. Der Bach des Dorfes, Namensgeberin der eigenen Geschichtsstele.
Foto: Andreas Kämpf
Tafel 29 — Der Friedhof. Die letzte Ruhestätte des Kirchspiels, hier im winterlichen Schnee.
Foto: Andreas Kämpf